Innentüren einbauen ► so geht’s richtig

Innentüren einbauen ► so geht’s richtig

Einbau einer Innentür, so geht’s.
Wir starten mit dem Ausmessen der Maueröffnung. Die Breite oben, in der
Mitte und unten messen und davon dass kleinste Maß notieren. Die Höhe wird hyperlinks und rechts an den
Innenseiten der Maueröffnung ermittelt. Vom Boden bis zur Unterkante des
Türsturzes. Messen sie auch die Wandstärke an
mehreren Punkten. Abweichungen in die Stärke der Zarge mit
einberechnen. Zuletzt wird überprüft ob die Wand
senkrecht und der Boden plan sind. Entscheiden sie auch in welche Richtung
ihre Tür öffnen soll. Legen sie additionally die Anschlagsseite fest.
Eine Tür sollte immer in den Raum hinein öffnen, weg vom nächstgelegenen
Lichtschalter. Jetzt geht es an die Montage. Diese Bauteile und Werkzeuge
brauchen sie dafür. Schaffen sie einen ebenen Untergrund, zum Beispiel mit einer Holzplatte auf 2 Böcken. Dann geht es an die Montage der Türzarge. Um die Elemente zu verbinden stecken sie die Flachdübel in die vorgesehenen
Schlitze und tragen Leim auf die Verbindungsflächen auf.
Damit die Teile schön bündig zusammen kommen, ist eine helfende Hand von
Vorteil. Gesichert wird die Verbindung durch
Doppelexzenter. Diese setzen sie einfach in die vor gestanzten Löcher und
schrauben sie fest. Stahlklammern an den Kanten geben zusätzliche Stabilität. Abstandshalter in der Nut drücken die
Wangen in die richtige Place. Wischen sie austretenden Leim einfach
mit einem feuchten Lappen ab. Und bereiten sie die Zierbekleidung auf
dieselbe Weise vor. Nun kann die Zarge in die Maueröffnung
gestellt werden. Positionieren sie den Rahmen mittig mit ein bis zwei
Zentimetern Abstand nach allen Seiten zur Wand. Fixieren sie die Zarge oben mit zwei
Richtzwingen und richten sie mit Hilfe von Abstandsplättchen unter den vertikalen Zargen Teilen waagerecht aus. Auch die beiden Seiten Elemente mit der
Wasserwaage prüfen und durch das Einschlagen von Keilen in
der Maueröffnung justieren. Füttern sie eine Seite der Zarge auf
Höhe der Türbinder und in der Mitte mit Keilen auf. Dort werden die drei Zargen-Spreizer eingespannt. Sie benötigen von oben bis unten die
exakt gleiche Breite. Setzen sie deshalb den ersten Spreizer auf Höhe des oberen
Türbands ein, justieren ihn und schieben ihn auf die unterste Place. Fixieren
sie ihm dort mit Keilen. Als nächstes den mittleren und oberen
Spreizer einspannen und mit Keilen stabilisieren. Die Unterteile der Türbänder oben und
unten einstecken. Am besten bis zu einer Meterstab-Dicke
Abstand und mit dem Sechskant-Schlüssel
festschrauben. Zeit für einen Check! Hängen sie das Türblatt ein und prüfen sie ob es auf den Boden schleift. Das türblatt wieder aushängen.
Gegebenenfalls können sie nun durch rein- oder herausdrehen des Türband-Oberteils
nachjustieren. Anschließend wird die Zarge mit Zargenschaum fixiert. Dafür stecken sie zuerst ungefähr 10 cm
breite Karton-Streifen in die Nut der Futterbretter.
Das schützt die Zargen-Oberfläche falls der Hartschaum etwas überquillt. Bringen sie nun an jeweils drei Stellen der Seitenteile den Zargenschaum in den
Spalt zwischen Mauer und Zarge, auf Höhe der Türbänder und des Schließblechs. Der
Schaum quillt etwas auf und härtet aus. Überstehendes Materials kann danach mit
dem Cuttermesser abgeschnitten werden. Spreizen, Zwingen, können sie entfernen.
Jetzt kommt die Zierbekleidung dran. Einfach auf die Zargennut stecken und
fest klopfen. Bei einem glatten Bodenbelag können sie
den Spalt und Zargenfuß noch mit Silikon schließen.
Jetzt kann das Türblatt endgültig an die Zarge. Fehlt noch die Drücker-Garnitur. Für
die benötigten Bohrlöcher liegt der Garnitur eine Schablone bei. Diese
stecken sie auf den Vierkant im Schloss und markieren die angewiesenen Stellen,
z.B. mit einem Stichel. Das türblatt dann von beiden Seiten anbohren.
Achten sie darauf nicht komplett durch zu bohren und die Schließkassette nicht
zu beschädigen. Montieren sie noch die Rosetten-Elemente und schrauben sie die Drücker mit der
Hand fest. Jetzt ist ihre Tür komplett! Innentüren
selbst montieren, das können sie auch. Den ausführlichen Ratgeber zum nachlesen finden sie on-line auf bauhaus.data

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